Der Zauber des Augenblicks.
Kennt ihr ihn?
Ein kleiner Moment innerhalb eines Lebens,
der alles verändern kann.
Vielleicht ein Lächeln, ein Kuss, ein Geschenk, ein Gefühl.
Vielleicht mehr, vielleicht auch weniger.
Aber immer Besonders.
Viele Dinge in unserem Leben sind so alltäglich geworden.
Verändert durch den Lauf der Zeit, durch die Macht der Gewohnheit.
Verändert durch uns und unsere wandelnden Gefühle.
Dabei waren sie mal etwas ganz Besonderes.
Ist es wirklich so?
Ist es so, dass alles Schöne in unserem Leben
irgendwann seinen Zauber verliert?
Ist alles vergänglich?
In einem Moment tritt ein besonderer Mensch in unser Leben.
Und im nächsten verlässt er es wieder.
In einem Moment erblühen Blumen in vollster Pracht
und im nächsten verwelken sie wieder.
In einem Moment scheint die Sonne in unsere Herzen
und im nächsten regnet es wieder.
Es bleiben die Erinnerungen,
der Zauber des Augenblicks,
die Besonderheit kleiner und großer Momente.
Am liebsten würden wir sie festhalten und nie wieder loslassen,
wie ein kleines Kind seinen Teddybären.
Dabei vergessen wir oft, dass wir bereits auf dem Weg sind.
Auf dem Weg zu neuen Menschen,
die uns bereichern,
auf dem Weg zu neuen Blumen und Ideen,
die uns erblühen,
auf dem Weg zu einer weiteren Sonnenseite unseres Lebens.
Denn durch all das, was wir verlieren, gewinnen wir etwas Neues.
Und plötzlich, ganz plötzlich, ist er wieder da.
Der Zauber des Augenblicks,
der die Geschichten in unserem Leben so schön und Besonders macht.
Denn manche Momente in unserem Leben sind wie Sternschnuppen:
Nur für einen winzigen Augenblick leuchten sie auf,
lassen Zeit und Raum stillstehen,
füllen unsere Augen mit Glanz und unsere Herzen mit Freude,
schenken uns unserem Leben einen neuen Sinn.
Bis das Licht erlischt und nichts mehr bleibt.
Außer ein ganz besonderer Platz
im Meer unserer Erinnerungen und Träume.
Zauber des Augenblicks.
Ich wünsche ihn dir.
Ich wünsche ihn mir.
Ich wünsche ihn uns.
Immer wieder.
Und für immer.
So wie der Wind die Blätter davon trägt,
wünschte ich mir manchmal, er könne auch meine Gedanken davon tragen.
Den Kopf frei und klar
für bessere Gedanken.
So wie die Wolken den Blick zur Sonne freimachen,
wünschten ich mir manchmal, sie könnten auch meinen Blick zum Licht führen.
Die Sicht frei und klar
für das Schöne in der Welt.
So wie das Meer die Wellen an's Ufer treibt,
wünschte ich mir manchmal, es könne auch mich wieder voran treiben.
Der Weg frei und sichtbar
für den nächsten Schritt.
So wie der Frühling den Winter ablöst,
wünschte ich mir manchmal, er könne auch mich von der Dunkelheit befreien.
Das Herz frei und schwerelos
für ein neues Gefühl.
Nur einmal wünschte ich mir die Kraft des Windes,
die Schwerelosigkeit der Wolken,
die Unbesiegbarkeit des Meeres
und die Zuversicht des Frühlings.
Nur einmal wünschte ich mir
mit dem Wind fliegen zu können
durch die Wolken schauen zu können
und mich wie eine Welle vom Leben treiben zu lassen.
Nur einmal wünschte ich mir,
zusammen mit dem Frühling neu beginnen zu können
und mein Herz wieder schlagen zu hören.
Nur einmal wünschte ich mir,
du würdest noch ein letztes Mal zu mir zurück schauen
auf uns und unsere Liebe.
Nur einmal.
Ein letztes Mal.
Ein bißchen Glück.
Ein bißchen Erfolg.
Ein bißchen Liebe.
Viele von uns sehnen sich danach und begeben sich auf die Suche.
Auf die Suche nach der großen Liebe.
Auf die Suche nach dem erhofften Erfolg.
Auf die Suche nach dem richtigen Weg.
Auf die Suche nach dem persönlichen Glück.
Auf die Suche nach sich selbst.
Dies ist gut und wichtig.
Doch es gibt auch Dinge, die uns dabei schmerzen.
Die Suche nach vergangenen Tagen, die längst vorbei sind.
Die Suche nach verloren gegangenen Erinnerungen, die längst verblasst sind.
Die Such nach den richtigen Worten für eine Liebe, die längst erloschen ist.
Die Suche nach den Blumen des Frühlings, die längst verblüht sind.
Die Suche nach geliebten Menschen, die längst nicht mehr bei uns sind.
Trotz des Schmerzes suchen wir weiter.
Immer wieder.
Denn nur wer sucht, der kann finden.
Ein bißchen Glück.
Ein bißchen Erfolg.
Ein bißchen Liebe.
Ein Stück Hoffnung.
Auch ich bin auf der Suche.
Ich bin auf der Suche nach dem richtigen Platz für mich.
Mein Platz in dieser Welt.
Ich bin auf der Suche nach der nächsten Station dieser Reise.
Meine Reise zu mir selbst.
Ich bin auf der Suche nach dem endlosen Horizont.
Mein Horizont der Zukunft.
Ich bin auf der Suche nach dem passenden Ende dieser Geschichte.
Meine Geschichte des Lebens.
Und ich habe bereits gefunden.
Ein bißchen Glück.
Ein bißchen Erfolg.
Ein bißchen Liebe.
Ein Stück Hoffnung.
Übrigens:
Hier findet gerade eine Blogvorstellung statt. Schaut doch mal vorbei! :-)
Es ist still geworden.
So still.
Ohne dich.
Das Rascheln der Blätter.
Ganz leise und still
kann ich es hören.
In den hohen Bäumen.
Das Flüstern des Windes.
Ganz leise und still
kann ich es wahrnehmen.
In der frischen Oktoberluft.
Der Klang des Herbstes.
Ganz leise und still
höre ich ihn rufen.
In der weiten Ferne.
Dein Lachen in meinen Ohren.
Ganz leise und still
lausche ich erneut danach.
In meiner Erinnerung.
Doch es bleibt still.
So still.
Leise hast du dich auf die Reise gemacht.
Deine Reise in die Ewigkeit.
Meine Welt bleibt stehen,
mein Herzschlag setzt aus.
Denn es ist still geworden.
So still.
Ohne dich.
Eines Tages wird der Winter enden.
Und der Frühling beginnt.
Ganz leise und zart.
Eines Tages wird sich das Leben wandeln.
Und ein Neuanfang beginnt.
Ganz vorsichtig und fremd.
Eines Tages wird der Schmerz vergehen.
Und die Erinnerung beginnt.
Ganz leicht und klar.
Mein Bild von dir.
Von euch.
Von uns.
Meine Erinnerung.
Deine Geschichte,
meine Geschichte.
Dein Leben,
unser Leben.
Es ist still geworden.
So still.
Ohne dich.
Schon sehr früh fangen wir an zu erkennen, dass alles irgendwann ein Ende hat.
Ein wunderschöner Tag, der sich langsam dem Ende neigt.
Ein endlos wirkender Sommer, der schließlich in den Herbst übergeht.
Ein Moment voller Glück in der Hand, der uns im nächsten Augenblick wieder entgleitet.
Für immer vorbei.
All das tragen wir in unserem Herzen weiter.
Spuren des Glücks.
Etwas wehmütig blicken wir zurück. Die Erinnerungen bleiben. Für immer.
Während das Neue bereits unaufhaltsam voranschreitet.
Ein neuer Tag.
Eine neue Jahreszeit.
Ein neuer Moment des Glücks.
Doch irgendwann macht jeder von uns die Erfahrung, dass ein Ende auch weh tun kann.
Schrecklich weh.
Vielleicht ein Gefühl, welches sich gewandelt hat.
Vielleicht eine Liebe, deren Feuer bereits erloschen ist.
Vielleicht ein Leben, welches nicht mehr das Gleiche ist.
Ein Gefühl.
Eine Liebe.
Ein Leben.
Für immer vorbei.
Doch auch diese Erfahrungen tragen wir in unserem Herzen weiter.
Spuren des Schmerzes.
Wir blicken oft sehr traurig und verzweifelt zurück.
Bis sich die Trauer schließlich wandelt. In Erinnerung.
Erinnerungen, die uns keiner jemals wieder nehmen kann.
Wenn wir recht überlegen, besitzen wir hunderte dieser Schätze.
Unsere ganz persönlichen Erinnerungen.
Kleine und Große.
Traurige und Glückliche.
Lustige und Schmerzvolle.
Einmalige.
Erinnerungen an vergangene Tage.
An vergangene Zeiten.
An ein vergangenes Leben.
Und es ist ein Lächeln dabei.
Denn was auch immer geschieht:
Die Erinnerungen bleiben. Für immer.
Während das Neue bereits unaufhaltsam voranschreitet.
Ein neues Gefühl.
Eine neue Liebe.
Ein neues Leben.
Damals.
Weißt du noch wie es damals war?
Wir jagten Schmetterlinge.
Ohne sie jemals zu fassen zu bekommen
taten wir es immer wieder.
Immer wieder und wieder.
Wir beobachteten Wolken.
Ohne jemals unsere verrückte Fantasie zu hinterfragen
taten wir es immer wieder.
Immer wieder und wieder.
Wir tanzten im Regen.
Ohne uns jemals über die nassen Kleider zu beschweren
taten wir es immer wieder.
Immer wieder und wieder.
Wir liefen über Blumenwiesen.
Ohne uns jemals über das Morgen Gedanken zu machen
taten wir es immer wieder.
Immer wieder und wieder.
Wir griffen nach den Sternen.
Ohne unsere Träume jemals in Frage zu stellen
taten wir es immer wieder.
Immer wieder und wieder.
Wir wunderten uns.
Wir staunten.
Wir erlebten.
Wir waren unbefangen.
Glücklich und frei.
Doch die Zeiten änderten sich.
Und mit ihr wandelte sich unsere Welt.
Wir wurden ernster.
Zurückhaltender.
Verletzlicher.
Wir wurden erwachsenen.
Nun ist es eine andere Welt, eine neue Welt.
Wir jagen keine Schmetterlinge mehr. Wir beobachten keine Wolken. Wir tanzen nicht im Regen oder laufen über Blumenwiesen.
Doch nach den Sternen greifen.
Unsere Träume festhalten.
Das tun wir auch heute noch.
Und auch wenn es nun andere Träume sind,
so ist der Sinn der Gleiche.
Ein Wunsch.
Ein Ziel.
Ein Traum.
Sich ein Stück Unbefangenheit erhalten zu haben.
In unserer erwachsenen Welt.
Immer wieder und wieder.
In letzter Zeit ist es etwas still um meinen Blog geworden.
Das lag vor allem daran, dass mir einige Dinge in meinem Leben wichtiger erschienen als das Bloggen. Von anderen Bloggern habe ich nun auch gehört, dass solche "Blogpausen" immer mal wieder passieren können.
Doch immer wenn ich damit aufhöre, kehrt die Sehnsucht zurück. Immer.
Früher oder später. Denn es ist nunmal so: Von all den schönen Dingen, die ich liebe, steht das Schreiben ganz weit oben.
Meine Gedanken. Meine Fantasie. Meine Texte.
All das möchte ich weiterhin mit euch teilen.
Mein Blog.
Ich habe ihn vermisst.
Heute Abend geht es auf den Jahrmarkt.
Ich liebe Jahrmärkte.
Da sind die vielen, bunten Lichter.
Überall.
Sie lassen mich träumen.
Und den Alltag für einen Moment vergessen.
Eine Fahrt mit dem Kettenkarusell.
Ich liebe das.
Wie ein Vogel schwebt man.
Überall.
Ich kann den Wind schmecken.
Und die Freiheit.
Ein Spaziergang über den Jahrmarkt.
Es duftet nach Popcorn und Zuckerwatte.
Überall.
Es macht mich glücklich.
Und alle Sorgen sind für einen Moment vergessen.
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend!