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Samstag, 1. Januar 2011

Es liegt vor uns.


Es kommen immer wieder Zeiten in unserem Leben, in denen wir schmerzlich erkennen müssen, dass der Abschied dazu gehört. Der Abschied eines Menschen, der uns nicht mehr gut tut. Der Abschied einer Freundschaft, die eingeschlafen ist. Der Abschied einer Liebe, die erloschen ist. Der Abschied alter Gewohnheiten und Sitten. Der Abschied einer Phase, die vorbei ist. Der Abschied eines Jahres, das nun der Vergangenheit angehört.
Manchmal müssen wir loslassen. Und uns verabschieden. Es kann weh tun. Und es tut weh.
Doch diese Abschiede gehören zum Leben dazu. Ohne Abschiede wäre es kein Leben. 
Manchmal müssen wir uns trennen. Von Menschen. Von Freundschaften. Von Gefühlen. Von bestimmten Vorstellungen und Ideen. Und manchmal auch von Träumen. 
Es tut weh. Das tut es wirklich.
Doch während wir noch schmerzlichst damit beschäftigt sind, loszulassen, steht das Neue bereits vor der Tür. Es wartet auf uns. Denn es steht nicht still, dieses Leben. Niemals. Es geht weiter. Immer und immer wieder. Und während sich alte Türen schließen, öffnet sich woanders ein Fenster. Oder auch ganz neue Türen. Türen, die wir zuvor vielleicht noch nicht gesehen haben. Türen, die uns bisher verschloßen blieben.
Es ist das neue Jahr, was nun vor uns liegt. Es gleicht einer riesigen, kunterbunten Wundertüte. Und sie steckt voller Überraschungen. Es wird neue Menschen mit sich bringen. Neue Gefühle. Neue Freundschaften. Neue Vorstellungen und Ideen. Und neue Träume. 
Viele bunte Überraschungen, die auf uns warten. 
Wir dürfen gespannt sein.
Es können leider auch böse, finstere Überraschungen sein, die auf uns zukommen.
Wir müssen gefasst sein.
 
Doch alles, was passieren wird, wird seinen Sinn haben.
Wir dürfen also vor allem hoffnungsvoll sein.


In diesem Sinne wünsche ich euch nur das Beste für 2011!

Alles Liebe,
Sandra

Freitag, 31. Dezember 2010

Ein stürmisches Jahr

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, ist das für viele Menschen der Anlass, um zurückzuschauen. Ein Blick zurück auf die Vergangenheit. Längst verstrichene Zeiten. Längst erloschene Gefühle. Längst vollendete Taten. Längst durchlebte Geschichten.
Wir denken nach. Über unsere Erlebnisse. Waren sie schön? Oder traurig?
Über unsere Gefühle. Was ist geschehen? Warum fühle ich, wie ich fühle?  
Über Ziele. Konnte ich meine Ziele erreichen? Welche Ziele konnte ich noch nicht erreichen?
Über Glück. Hatte ich Glück? Fühlte ich das Glück? Oder habe ich es aus den Augen verloren?


Es sind diese und ähnliche Fragen, die ich mir jedes Mal am Ende eines Jahres stelle. 
Mein Jahr 2010 glich einem unruhigen, wilden Ozean. 
Stürmisch. Aufbrausend. Unberechenbar. 
Und ich war der Felsen, an dem sich die Wellen schlugen. Es war eine Welle von Geschehnissen, die unweigerlich auf mich zurollte. 
Zornig. Unbändig. Unaufhaltsam. 
Ich konnte nicht entkommen; nicht ausweichen. Nein, ich musste mich den Geschehnissen stellen und mit den Konsequenzen leben. Und immer wieder spürte ich das Salz auf meiner Haut. Das Salz meiner Tränen.
Wie ein Schiff auf hoher, stürmischer See, hatte auch ich Angst zu versinken. Versinken in einer Tiefe, aus der er es keinen Ausweg gibt. Eine Tiefe, die wirklich mehr als düster ist. Doch ich war wie der starke Fels in der Brandung. Ich hielt dem Kummer stand. Ich durchlebte den Sturm. Und überlebte ihn. 
Ich möchte nicht länger zurückschauen. Es ist an der Zeit, nach vorn zu schauen. 
Nun wird das Jahr in wenigen Stunden enden. Wie eine Spur im Sand wird es fortgespült und niemals wiederkehren, während das Neue bereits im Sande steht. Doch die Spuren in unseren  Herzen werden bleiben. 


Ich wünsche euch von Herzen nur das Beste für das neue Jahr!
Kommt gut hinein und feiert fröhlich und ausgelassen! (Aber nicht zu doll, meine Lieben...) ;-)

Alles Liebe,
Sandra

Montag, 20. Dezember 2010

Ein Stück Winter in dir.

Der Winter hat ein schönes und ein weniger schönes Gesicht. Ich finde es wunderschön, wenn alles weiß bedeckt ist. Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch gemalt.

Vor allem aber zeichnet er sich durch seine frostige Kälte aus. 

Wenn ich es mir recht überlege, hast du viele Gemeinsamkeiten mit dem Winter. 
Du bist wunderschön. Du hast ein süsses Gesicht und einen tollen Körper. Mir gefallen auch deine Haare und deine Kleidung. Du siehst toll aus. Ja, du siehst aus wie gemalt.
Doch du bist so unglaublich kalt. Mit deiner eiskalten Art machst du dem Winter Konkurrenz. 
Wir standen uns dort gegenüber und ich lächelte dich an. Doch du hast nicht zurück gelächelt. Du hattest mich nur angestarrt und ich konnte keinerlei Emotionen in deinem hübschen Gesicht erkennen. Mein Lächeln ließ dich vollkommen kalt. 
Dabei hatte ich noch vor kurzem daran geglaubt, dass wir gemeinsam jedes Eis zum Schmelzen bringen könnten. Doch ich irrte mich und mein Lächeln gefror unter deinen Blicken.

Mit dir ist die Kälte zurückgekommen. 
Das Gefühl allein zu sein. 
Es steckt ein Stück Winter in dir. Ich mochte dich sehr, doch ich muss dich gehen lassen. Denn so schön der Winter auch sein kann: Ich brauche die Wärme. Wärme, die du mir nicht geben kannst. 
Es tut weh, dich gehen zu lassen. Doch es wird das Beste sein.

Nun ist es kalt hier.

Doch genauso wie der Winter werden auch diese Gefühle ein Ende haben. Und die Wärme
wird zurückkehren. Neues wird beginnen.
Eine neue Jahreszeit. Eine neue Liebe. Eine neue Geschichte.