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Donnerstag, 15. März 2012

Wie es ist

Ein Lächeln kann wie ein Zauber sein.
Wenn es dich im richtigen Moment erreicht.
Und dir neue Hoffnung schenkt.


Ein Tag kann wie ein Wunder sein.
Wenn er Sonnenschein und Freude bringt.
Und den Schmerz vergessen lässt.


Ein kurzer Augenblick kann wie ein Blitzschlag sein.
Wenn es donnert und kracht.
Und plötzlich alles anders ist.



Trauer kann wie ein langes Schweigen sein.
Wenn die Melodie im Herzen verstummt.
Und die Zeit für manchen stehen bleibt.


Eine Freundschaft kann wie eine handvoll Luftballons sein.
Wenn du sie bei dir trägst, kunterbunt-fröhlich.
Und eines Tages loslässt und verlierst.

Das Leben kann wie ein Riesenrad sein.
Wenn es hoch hinaus geht, danach wieder tief.
Und alles irgendwann ein Ende nimmt.


Die Zukunft kann wie eine Zuckertüte sein.
Wenn sie prall gefüllt mit Überraschungen.
Und niemand weiß, was passiert.


Ein gebrochenes Herz kann wie eine Blume sein.
Wenn sie beinahe verwelkt.
Und schließlich wieder neu erwacht.


Ein Mensch kann wie ein Rettungsanker sein.
Wenn er hinter die Fassade schaut.
Und dir seine Liebe schenkt.

Freitag, 30. September 2011

Tage wie diese

An sonnigen Herbsttagen wie diesen gibt es für mich kaum etwas Schöneres, als draußen in der Natur zu sein. 
Spazieren gehen.
Mit dir. 
Zusammen. 
Die Blätter rascheln hören, während uns der Wind Strähnen ins Gesicht pustet. Das Hier und Jetzt genießen können, denn der Morgen ist noch weit entfernt. Wir befinden uns auf diesem kleinen, schönen Fleckchen Erde. Ein unbedeutender Ort. Für die meisten. Doch für uns bedeutet er die Welt. Weil er uns kostbare Augenblicke herbeizaubert. 
Und uns vergessen lässt.


Wundervolles Wetter.
Traumhafter Tag.
Zauberhafte Zeit.


Unsere Füße tragen uns. Über kleine Feldwege, Wiesen, Steine und durch dichtes Gras.  Kein Weg ist mir zu schwer. 
Mit dir. 
Zusammen. 

Und während wir so dahinlaufen, wehen unsere traurigen Gedanken fort. Wie Pusteblumen im Wind. Bis nichts mehr übrig bleibt.
Außer uns und die Gefühle, die wir füreinander haben. Ich weiß, für uns würde ich immer kämpfen. Doch das muss ich gar nicht. Denn du schenkst mir alles, was ich brauche. Ohne dass ich etwas dafür tun müsste. Nur bei dir bleiben. Das ist alles, was du verlangst.

 Wundervolles Wetter.
Traumhafter Tag.
Zauberhafte Zeit.


Ich habe die Musik in den Ohren.
Ich habe die Sonne auf der Haut.
Ich habe IHN im Herzen.


Glück im Gefühl. 

Von Kopf bis Fuß
lieben wir uns.


Es könnte nicht schöner sein.
An sonnigen Tagen wie diesen.
Mit deinem Lächeln im Gesicht.


Es könnte nicht wärmer sein.
An hoffnungsvollen Tagen wie diesen.
Mit deiner Hand in meiner.


Es könnte nicht ehrlicher sein.
An glücklichen Tagen wie diesen.
Mit deiner Liebe in meinem Herzen. 




Wundervolles Wetter.
Traumhafter Tag.
Zauberhafte Zeit.

Mit dir.
Zusammen.
Würde ich auch im Regen spazieren gehen.

Montag, 23. Mai 2011

Nur ein kurzer Augenblick

Es war nur ein kurzer Augenblick. 
Ein winziger Moment.
Und doch veränderte er alles.

Ein flüchtiger Blick.
Ein vorsichtiges Lächeln.
Ein paar nette Worte.
Und es begann.

Wer hätte gedacht, dass etwas Großes entstehen würde?
In diesem kurzen Augenblick.
In diesem winzigen Moment.
Der alles veränderte.

Aus einem flüchtigen Blick wurde ein intensives Betrachten.
Aus einem vorsichtigen Lächeln wurde ein gemeinsames Lachen.
Aus ein paar netten Worten wurden lange Gespräche.
Und es nahm seinen Lauf.

Wer hätte gedacht, dass er so schicksalshaft sein würde?
Dieser kurze Augenblick.
Dieser winzige Moment.
Der alles veränderte.


Aus dem intensiven Betrachten entstand ein Kribbeln.
Aus dem gemeinsamen Lachen entstand Zusammengehörigkeit.
Aus den langen Gesprächen entstand eine Verbundenheit.
Und es entwickelte sich ein Gefühl.

Wer hätte gedacht, dass etwas bedeutungsvolles wachsen würde?
In diesem kurzen Augenblick.
In diesem winzigen Moment.
Der alles veränderte.


Eine feste Umarmung.
Ein erster, zaghafter Kuss.
Eine noch nie zuvor wahrgenommene Sehnsucht.
Eine prickelnde Leidenschaft.
Ganz neue Gefühle.
Tief und ehrlich.


Ich habe Kribbeln im Bauch.
Zusammengehörigkeit im Kopf.
Und Verbundenheit im Gefühl.

Wer hätte gedacht, dass Liebe entstehen würde? 


In diesem kurzen Augenblick.
In diesem winzigen Moment.
Der alles veränderte.

Und nun sehe ich dich an und fühle, dass er richtig war.
Dieser kurze Augenblick, dieser winzige Moment.
War er nicht das Beste, was uns hätte passieren können?
War er nicht das, was wir uns zuvor immer erträumt hatten?
War er uns vorbestimmt oder nur Zufall?
War er unser Schicksal?

Wir wissen es nicht.

Wir wissen nur, dass wir unendlich dankbar sind.
Für diesen kurzen Augenblick,
für diesen winzigen Moment.
Der alles veränderte.
Und uns zueinander brachte. 
♥    











                         

Freitag, 18. Februar 2011

Aussteigen

Mit dir zusammen sein.
Das ist wie Achterbahn fahren.
Und ich bin eingestiegen.

Voller Erwartungen ließ ich mich ein. 
Auf eine Fahrt ins Ungewisse. 
Eine Fahrt mit hunderten Fragen und Ängsten im Gepäck. 
Die Antworten verborgen. 
Irgendwo zwischen den Wolken.
Eine Fahrt ohne Ziel.
Eine Fahrt ins Nirgendwo.
Eine Fahrt mitten in den Himmel hinein. Eine Fahrt ins Glück. 
Schwerelos.  


Doch wir kamen schnell vom Wege ab.
Und fuhren direkt ins Unglück hinein. 
Dort hast du mich zurückgelassen.
Im Tal der Tränen.
Ängstlich und allein.

Doch es war längst nicht das Ende der Fahrt.
Denn du kamst zurück.
Und die Fahrt ging weiter.

Eine Fahrt ins Ungewisse.
Eine Fahrt mit hunderten Fragen und Ängsten im Gepäck. 
Die Antworten verborgen. 
Irgendwo zwischen den Wolken.
Eine Fahrt ohne Ziel.
Eine Fahrt ins Nirgendwo.
Eine Fahrt mitten in den Himmel hinein.
Eine Fahrt ins Glück. 
Schwerelos. 
Wiederholte Wege und Strassen.
Bis wir wieder an unserem Pfad ankamen.
Der Pfad ohne Ausweg.
Der Pfad ins Unglück hinein.
Sackgasse.


Eine Fahrt mit dir,
das ist keine gewöhnliche Fahrt.
Es ist eine Fahrt zwischen Freudentränen und Verzweiflung.
Eine Fahrt zwischen Hoffen und Bangen.
Eine Fahrt zwischen Liebe und Last.
Eine Achterbahn der Gefühle.

Und als wir langsamer werden
und der Wind ruhiger wird,
spüre ich, dass ich nicht mehr fahren möchte.

Nicht mit dir.
Nicht mehr.

Denn mir ist schwindlig geworden.
Alles in mir tanzt.
Im Bauch, im Kopf, im Herz.
Es fühlt sich flau an.
Ich zitter am ganzen Körper 
und kann nicht mehr.

Ich will weiterfahren.
Ohne dich.
Ich will neue Strassen und Wege beschreiten.
Ohne dich.
Ich will glücklich sein.
Ohne dich.
Ich will aussteigen.



Mit dir zusammen sein.
Das war wie Achterbahn fahren.
Doch ich bin ausgestiegen.
Endlich.

Montag, 31. Januar 2011

Verloren

Ich habe lange gekämpft. 
Für dich. 
Für mich.
Für uns.
Lange habe ich gehofft, dass wir es schaffen.
Und uns wiederfinden.

Wie ein Band waren wir beide miteinander verbunden, doch dieses Band ist nun durchtrennt worden. Nun ist jeder von uns allein und muss seinen eigenen Weg gehen. Ein schwieriger Weg. Ein ungewisser Weg. 
Ein Weg ohne dich. 

Die tiefe Verbundenheit, die uns einst zusammenhielt, ist langsam verflogen.Wir können sie nicht aufhalten. Wie bunte Luftballons, die in die Unendlichkeit des Himmel hinaufsteigen, ohne jemals zurückzukehren. Wehmütig schauen wir hinterher. Bis nichts mehr bleibt.
Nun steht jeder von uns allein unter diesem Himmel und schaut in seinen eigenen Horizont; riskiert einen zaghaften Blick in die Ferne.
Ein ängstlicher Blick. Ein ungewisser Blick. Ein Blick ohne dich. 
Die großen Gefühle, die wir füreinander fühlten, sind verdorben. Wie wunderschöne Blumen, die sich blühend im Wind hin-und herwiegen, bis sie schließlich verwelken, weil vergessen wurde, sie ausreichend zu gießen.
Es sind unerklärbare Gefühle. Ungewisse Gefühle. 
Gefühle für dich.

Und ich frage dich: Welchen Sinn hat ein Weg, wenn ich ihn ohne dich gehen muss?
Was nützt mir die Weite des Himmels, wenn ich ohne dich unter ihm leben muss?
Was nützt mir die Schönheit der Blumen, wenn unsere eigene bereits verwelkt ist?
Was nützen mir meine Gefühle für dich, wenn unsere Liebe längst zerstört ist?

Stille.
Du schweigst.
Du weißt keine Antworten.
Denn du befindest dich schon längst auf deinen eigenen Pfaden; siehst nur deinen eigenen Horizont; widmest dich neuen Blumen; hast keinen Sinn mehr für unsere zerstörte Liebe.

Ich habe lange gekämpft.
Für dich.
Für mich.
Für uns.
Doch wir haben es nicht geschafft. 
Wir haben uns verloren.