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Samstag, 4. Februar 2012

Am Ufer

Hier steht sie nun.
Am Ufer der Ewigkeit.
All ihre Träume in der Hand.
Werden sie zerschellen? 
An den Klippen der Realität?

Traum und Realität.
So nah beieinander.
Dort wo Illusion auf Wirklichkeit trifft.

Hier steht sie nun.
Am Ufer der Vergessenheit.
All ihre Sehnsüchte in der Hand.
Werden sie zergehen?
An den Antworten der Wahrheit?
 

Liebe und Schmerz.
So nah beieinander.
Dort wo ein Kuss auf Tränen trifft.

Hier steht sie nun.
Am Ufer der Unendlichkeit.
All ihre Hoffnungen in der Hand.
Werden sie zerschlagen?
An der Bitterkeit des Lebens?

Leben und Erinnern.
So nah beieinander.
Dort wo ein Luftballon auf den Himmel trifft.


Hier steht sie nun.
Am Ufer des Neubeginns.
Ihre Zukunft in der Hand.

Lässt vergangene Träume in den Himmel steigen,
Sehnsüchte und Hoffnungen entgleiten.

Wie hunderte Luftballon schweben sie davon.

Dem Himmel entgegen.

Anfang und Ende.
So nah beieinander.
Dort wo ihr Herz die Wahrheit kennt.

Dienstag, 19. April 2011

Ich lächelte

Ich lächelte. 
Doch in Wirklichkeit 
spürte ich, dass das Ende naht.
Unaufhaltsam. 
Unweigerlich. 
Rollte es auf uns zu.

Ich lächelte.
Doch in Wirklichkeit 
wusste ich, dass ich gehen muss.
Heute Abend. 
Gleich. 
Sofort. 
Für immer.



Ich lächelte.
Doch in Wirklichkeit 
fühlte ich, dass alles zerbrochen ist.
Meine Geduld. 
Mein Vertrauen. 
Meine Liebe.

Ich lächelte.
Doch in Wirklichkeit 
kämpfte ich gegen die Tränen.
So salzig.
So bitter.
So ehrlich.

Ich musste gehen.
Ich hatte keine andere Wahl.
Und so schlug ich die Tür hinter mir zu 
und ging.
Für heute.
Für morgen.
Für immer.

Du hast mich im Stich gelassen
Einmal. Zweimal. Zu oft.
Und so gehe ich diesen Weg alleine weiter.

Ich lächelte.
Doch in Wirklichkeit 
brach es mir das Herz.