Freitag, 18. Februar 2011

Aussteigen

Mit dir zusammen sein.
Das ist wie Achterbahn fahren.
Und ich bin eingestiegen.

Voller Erwartungen ließ ich mich ein. 
Auf eine Fahrt ins Ungewisse. 
Eine Fahrt mit hunderten Fragen und Ängsten im Gepäck. 
Die Antworten verborgen. 
Irgendwo zwischen den Wolken.
Eine Fahrt ohne Ziel.
Eine Fahrt ins Nirgendwo.
Eine Fahrt mitten in den Himmel hinein. Eine Fahrt ins Glück. 
Schwerelos.  


Doch wir kamen schnell vom Wege ab.
Und fuhren direkt ins Unglück hinein. 
Dort hast du mich zurückgelassen.
Im Tal der Tränen.
Ängstlich und allein.

Doch es war längst nicht das Ende der Fahrt.
Denn du kamst zurück.
Und die Fahrt ging weiter.

Eine Fahrt ins Ungewisse.
Eine Fahrt mit hunderten Fragen und Ängsten im Gepäck. 
Die Antworten verborgen. 
Irgendwo zwischen den Wolken.
Eine Fahrt ohne Ziel.
Eine Fahrt ins Nirgendwo.
Eine Fahrt mitten in den Himmel hinein.
Eine Fahrt ins Glück. 
Schwerelos. 
Wiederholte Wege und Strassen.
Bis wir wieder an unserem Pfad ankamen.
Der Pfad ohne Ausweg.
Der Pfad ins Unglück hinein.
Sackgasse.


Eine Fahrt mit dir,
das ist keine gewöhnliche Fahrt.
Es ist eine Fahrt zwischen Freudentränen und Verzweiflung.
Eine Fahrt zwischen Hoffen und Bangen.
Eine Fahrt zwischen Liebe und Last.
Eine Achterbahn der Gefühle.

Und als wir langsamer werden
und der Wind ruhiger wird,
spüre ich, dass ich nicht mehr fahren möchte.

Nicht mit dir.
Nicht mehr.

Denn mir ist schwindlig geworden.
Alles in mir tanzt.
Im Bauch, im Kopf, im Herz.
Es fühlt sich flau an.
Ich zitter am ganzen Körper 
und kann nicht mehr.

Ich will weiterfahren.
Ohne dich.
Ich will neue Strassen und Wege beschreiten.
Ohne dich.
Ich will glücklich sein.
Ohne dich.
Ich will aussteigen.



Mit dir zusammen sein.
Das war wie Achterbahn fahren.
Doch ich bin ausgestiegen.
Endlich.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Liebe

Liebe steckt in jedem von uns.
Manchmal tief in uns verborgen. Wie ein Ozean voller wunderbarer Geheimnisse.
Manchmal geschrieben in unseren Augen. Wie ein Meer hell leuchtender Kerzen.
Manchmal erfüllt von ihr. Wie zwei Herzen, die sich zusammenschließen und von nun an gemeinsam schlagen.
Füreinander.
Liebe ist das schönste Gefühl auf der Welt.
Sie schmeckt nach Himbeerzuckerwatte und riecht nach vollendetem Glück.
Sie lässt Augen erstrahlen und Herzen höher schlagen.
Sie ist ein Symbol der Hoffnung.
Unbeschreiblich. 

Liebe gibt uns Kraft.
In dunklen Stunden ist sie da und erfüllt uns mit neuer Stärke.
In schlechten Zeiten bleibt sie stets an unserer Seite und schenkt uns Lichtblicke.
In jedem noch so schwierigen Moment nimmt sie unsere Hand und begleitet uns auf unserem Weg.
Niemals allein.
Immer da.
Für uns.
Doch Liebe kann auch einsam machen. Dies kann aus vielerlei Gründen geschehen. Vielleicht sind wir enttäuscht worden.
Einmal, zweimal. 
Zu oft. Wir sind traurig und enttäuscht. Und verlieren die Liebe langsam aus den Augen.
Es könnte ebenfalls möglich sein, dass uns die Liebe einfach noch nicht gefunden hat.
So warten wir sehnsüchtig.
Eine Woche, einen Monat, ein Jahr.
Eine Ewigkeit.
Und nichts geschieht.
Langsam verlieren wir auch den Glauben an die Liebe aus den Augen.
Im schlimmsten Fall lieben wir jemanden, der diese Gefühle nicht erwidert. Während uns gleichzeitig jemand liebt, für den wir nicht das Gleiche fühlen.
Dann leiden wir. Und stellen uns immer wieder die Frage nach dem Warum.
Warum lieben wir IHN, wenn er uns nicht liebt?
Warum liebt er mich , wenn ich ihn nicht liebe?
Doch wir können diese Fragen nicht beantworten.
Weil Liebe nicht mit dem Verstand zu erklären ist. 
Und die Wege des Herzens unberechenbar sind.


 Jeder redet über die Liebe. 
Es ist leicht über die Liebe zu reden.
Alle Welt hat schon davon gesprochen. 
Jeder schreibt über die Liebe.
Es ist leicht über die Liebe zu schreiben.
Die Bücher und Zeitschriften sind voll davon.
Jeder scherzt über die Liebe.
Es ist leicht über die Liebe zu scherzen.
Solange sie dich noch nicht erwischt hat.

Doch nicht jeder träumt von der Liebe.
Weil es nicht leicht ist zu träumen
wenn man die Hoffnung schon längst aufgegeben hat.
Nicht jeder kämpft um die Liebe.
Weil es nicht leicht ist zu kämpfen
wenn alles so aussichtslos erscheint.
Nicht jeder glaubt noch an die Liebe.
Weil es nicht leicht ist zu glauben
wenn man davon bisher nur enttäuscht wurde.
Nicht jeder versteht die Schönheit der Liebe.
Weil es nicht leicht ist diese Schönheit zu erkennen
wenn sich stets Tränen in den Augen spiegeln.

Es ist wahr, dass alle über die Liebe reden.
Doch es ist auch wahr, dass kaum jemand über die Einsamkeit, die Tränen und den Schmerz spricht, den die Liebe mit sich bringen kann.

Und so liegst du schließlich alleine dort. Und möchtest schlafen. So gern möchtest du einschlafen und dich in deine Träume flüchten. Sehnst dich nach einem besseren Ort. Mit einem besseren Gefühl.
Doch du kannst nicht schlafen. Lange liegst du wach. Es kommt dir vor wie eine Ewigkeit. Und während du dem Regen lauschst, der leise gegen deine Fensterscheibe prasselt, wirst du plötzlich von deiner Sehnsucht überwältigt. 
Sehnsucht nach Liebe und Glück. Sehnsucht nach dem Menschen, der dir sagt, dass alles gut wird. 
Ehrlich. Leidenschaftlich.Liebevoll.
Eine vergebliche Sehnsucht. Denn wenn du die Augen öffnest, siehst du, dass du noch immer allein dort liegst. 
Es ist das Gefühl der Einsamkeit. 
Kennt es nicht jeder von uns?

Doch was auch immer geschehen ist:
Grund zur Hoffnung gibt es. Immer.
Denn Liebe ist mehr, als der Mann, den wir jetzt gern an unserer Seite hätten.
Liebe ist immer da. 
Wir finden sie in sovielen, unterschiedlichen Facetten.
Und kann sich in sovielen, farbigen Formen zeigen.
Vielleicht ist es das dankbare Lächeln einer guten Freundin.
Vielleicht ist es die herzliche Umarmung eines guten Freundes.
Vielleicht ist es das strahlende Gesicht eines Kindes.
Vielleicht ist es der treue Blick deines Hundes.

All das ist auch Liebe. 
Denn Liebe hat viele Seiten.
Liebe ist überall.
Wir müssen nur lernen, unsere Augen für das Schöne zu öffnen.
Und unsere Herzen frei machen von dem, was uns schmerzt.

Dann wird sie uns begegnen, die Liebe.
Denn Liebe ist überall.
Liebe steckt in jedem von uns.

Blog-Award

Es wird endlich Zeit, dass ich mich für diesen wundervollen Blog-Award bedanke, den ich von der lieben Battledwarf bekommen habe (Cinnamon Stars & Metal Heads ).

Vielen, vielen lieben Dank dafür!

Natürlich fühle ich mich geehrt und freue mich, dass man mich auserwählt hat. ;-)

Die Regeln des Awards lauten:
  • Danke der Person, die dir den Award gegeben hat und verlinke sie in deinem Post. 
  • Erzähle uns 7 Dinge über dich. 
  • Gib' den Award an 15 kürzlich entdeckte, neue Blogger. 
  • Kontaktiere diese Blogger und lass' sie wissen, dass sie den Award bekommen haben.


Ich erzähle euch nun also 7 kleine Dinge über mich:

1.  Ich liebe es zu singen. Am liebsten im Auto oder in der Dusche. Die Texte kann ich natürlich nicht, krumm und schief klingt es außerdem. Aber was soll's?! ;-)

2. Ich bin total verträumt.

3. Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit.

4. Ich halte mich für einen sehr geduldigen Menschen. Doch wenn es darum geht, mir die Nägel zu lackieren, bin ich die Ungeduld in Person. Daher bleiben sie meist unlackiert.

5. Ich bin grottenschlecht in Mathe.


6. Ich war verliebt in Terence Hill.

7. Ich bin Moderatorin im Mädchen.de-Forum.


Nun möchte ich den Award gern weitergeben.
15 Blogger konnte ich leider nicht zusammen bekommen, aber dafür drei tolle Blogs!

 1. dreamy moments and hopes 
 Schöne Texte, ein süsses Design und tolle Bilder! Ein wirklich süsser Blog, der einen Besuch wert ist.

2.   fall for you.
Allein den Header finde ich schon traumhaft! Hier geht es um "das Leben, die Liebe und andere menschliche Dinge."  Es lohnt sich auch hier vorbeizuschauen.

 Bei June gibt es viele Bilder von schönen Dingen. Schaut doch einfach mal vorbei!

Samstag, 12. Februar 2011

Die Zeit rennt davon

Die Zeit steht niemals still. 
Das ist etwas, was wirklich sicher ist. Denn was auch immer wir tun: Wir können sie nicht aufhalten. Sie rast nur so dahin. Und wir müssen mitgehen. Oder wir bleiben zurück.
In letzter Zeit wünschte ich mir oft, der Tag hätte mehr als 24 Stunden.
Bald sind meine Prüfungen. Nur noch wenige Wochen.
Und es gibt noch soviel zu tun...
Es ist momentan keine leichte Zeit für mich, da ich manchmal das Gefühl habe, dass mir alles zuviel wird. Und ich keine Zeit mehr für die Dinge habe, die mir wichtig sind. Natürlich kommt dabei auch das Bloggen zu kurz. 


Deshalb hoffe ich auf euer Verständnis, wenn es auf diesem Blog in nächster Zeit etwas weniger zu lesen gibt. 
Wenn ich wieder etwas mehr Luft habe, wird selbstverständlich alles nachgeholt. 
Denn dieser Blog bedeutet mir viel-ihr bedeutet mir viel.
Und deshalb hoffe ich, dass ihr mir treu bleibt.

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende!

Montag, 31. Januar 2011

Verloren

Ich habe lange gekämpft. 
Für dich. 
Für mich.
Für uns.
Lange habe ich gehofft, dass wir es schaffen.
Und uns wiederfinden.

Wie ein Band waren wir beide miteinander verbunden, doch dieses Band ist nun durchtrennt worden. Nun ist jeder von uns allein und muss seinen eigenen Weg gehen. Ein schwieriger Weg. Ein ungewisser Weg. 
Ein Weg ohne dich. 

Die tiefe Verbundenheit, die uns einst zusammenhielt, ist langsam verflogen.Wir können sie nicht aufhalten. Wie bunte Luftballons, die in die Unendlichkeit des Himmel hinaufsteigen, ohne jemals zurückzukehren. Wehmütig schauen wir hinterher. Bis nichts mehr bleibt.
Nun steht jeder von uns allein unter diesem Himmel und schaut in seinen eigenen Horizont; riskiert einen zaghaften Blick in die Ferne.
Ein ängstlicher Blick. Ein ungewisser Blick. Ein Blick ohne dich. 
Die großen Gefühle, die wir füreinander fühlten, sind verdorben. Wie wunderschöne Blumen, die sich blühend im Wind hin-und herwiegen, bis sie schließlich verwelken, weil vergessen wurde, sie ausreichend zu gießen.
Es sind unerklärbare Gefühle. Ungewisse Gefühle. 
Gefühle für dich.

Und ich frage dich: Welchen Sinn hat ein Weg, wenn ich ihn ohne dich gehen muss?
Was nützt mir die Weite des Himmels, wenn ich ohne dich unter ihm leben muss?
Was nützt mir die Schönheit der Blumen, wenn unsere eigene bereits verwelkt ist?
Was nützen mir meine Gefühle für dich, wenn unsere Liebe längst zerstört ist?

Stille.
Du schweigst.
Du weißt keine Antworten.
Denn du befindest dich schon längst auf deinen eigenen Pfaden; siehst nur deinen eigenen Horizont; widmest dich neuen Blumen; hast keinen Sinn mehr für unsere zerstörte Liebe.

Ich habe lange gekämpft.
Für dich.
Für mich.
Für uns.
Doch wir haben es nicht geschafft. 
Wir haben uns verloren.

Verrücktes Kind

"Tief im Inneren
bin ich ein kleines Kind,
das seinen Teddy aufschlitzt, 

nur um zu sehn'
warum sein Herz nicht klopft.


Ich bin dieses verrückte Kind,
das losrennt, 

um das Leben zu umarmen,
das hinfällt, wieder aufsteht und weiterläuft
mit zerschlagenem Knie.


Dieses verrückte Kind, 

das Hoffnung heißt
und an die große Liebe glaubt."





Dienstag, 25. Januar 2011

Der Wandel

Manchmal müssen wir dunkle Zeiten durchleben. Diese Zeiten sind geprägt von düsteren Gefühlen wie Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, die uns all unsere Kraft und Hoffnung rauben wollen. Es sind diese Zeiten, in denen Worte enden und Tränen beginnen. Wo Menschen und Gefühle sich verändern und unser sonst so geordnetes Leben durcheinander bringen. Wo Hoffnungen platzen wie Seifenblasen. Wo sich gemeinsame Ziele in unerreichbare Träume verwandeln. Wo Augen ihr Strahlen verlieren und Stimmen verstummen. Wo Liebe endet und Herzen brechen.
Und plötzlich sehen wir die Welt nur noch wie durch einen Schleier; keinen Blick mehr für das Schöne, keine Freude mehr für das, was uns früher immer lächeln ließ. Und große Angst vor dem, was kommen mag.
Vielleicht haben wir sehr gehofft. Sehr gekämpft. Und sehr geliebt. Umso tragischer, wenn wir schließlich einsehen müssen, dass wir vergeblichen Träumen hinterher gejagt sind. Und schließlich an dem Punkt angekommen sind, andem wir spüren, dass wir das Ende erreicht haben. Das Ende dieser Geschichte.
Dann ist es an der Zeit loszulassen. Damit wir eine neue Geschichte beginnen können.
Was bleibt, ist der Schmerz.
Das weiß auch sie. Sie, die noch immer weinend an ihre Geschichte zurückdenken muss. Immer wieder und wieder. Und die Erinnerungen scheinen sie aufzufressen; treiben ihr neue Tränen ins Gesicht, bis sie erschöpft einschläft und am nächsten Morgen genauso erschöpft wieder aufwacht. Denn sie weiß genau: Diese Geschichte hat ihr entgültiges Ende erreicht. Es gibt keine Fortsetzung. Es gibt auch keine Wiederholung. 
Es gibt kein Zurück.
Also kann sie nichts mehr tun. Außer warten.
Warten, dass der Winter fortgeht und mit ihm ihr Schmerz, der sich so kalt in ihrer Brust anfühlt.
Warten, dass der Frühling zurückkehrt und mit ihm ihr Lächeln, so zaghaft wie die ersten Knospen in der Erde.
Warten, dass der Sommer erwacht und mit ihm ihre neu geborene Energie, mit der sie über Blumenfelder rennen und über Bäche springen kann.
Warten auf die Sonne, mit der sie um die Wette strahlen kann.
Warten auf neue Liebe. Auf neue Geschichten. Warten auf ein Wunder.

Und eines Tages, ganz plötzlich sind sie wieder da, diese glücklichen Zeiten, die wir so gern leben. Diese Zeiten sind geprägt von wundervollen Gefühlen wie Liebe, Freundschaft und Glück, die uns neue Kraft und Hoffnung schenken. Es sind diese Zeiten, in denen Worte enden und Lachen beginnt. Wo Menschen und Gefühle aufeinandertreffen und etwas Besonderes entstehen lassen. Wo Ängste platzen wie Seifenblasen. Wo sich eigene Ziele zu gemeinsamen Träumen verwandeln. Wo Augen ihr Strahlen erhalten und Stimmen durch Küsse unterbrochen werden. Wo Liebe beginnt und Herzen geheilt werden.

Das sind sie, diese hellen Zeiten.
Diese ganz besonderen Zeiten, für die es sich immer lohnt weiterzumachen. 
Das weiß auch sie.
Also hofft sie. Also kämpft sie. Also gibt sie niemals auf.
Solange, bis sich die Sonne zeigt. Und ihr mitten ins Herz scheint.
Dann weiß sie genau: Sie sind wieder da, diese glücklichen Zeiten. Endlich.