Sonntag, 30. Oktober 2011

100 Leser...

Hallo liebe Leser,


als ich heute Morgen auf meinen Blog klickte und sah, dass ich über 100 Leser habe, blieb mir für einen kurzen Moment vor lauter Freude das Herz stehen.  :-)
Sofort war mir klar, dass ich mich unbedingt mal wieder bei euch bedanken möchte. Für eure Treue, eure lieben Kommentare, das positive Feedback zu meinen Texten und natürlich dafür, dass ihr meinen Blog besucht. 100 ist eine besondere Zahl und ich hätte niemals (!!!) gedacht, dass ich diese Leserzahl jemals erreichen werde. Es ist ein schönes, überwältigendes Gefühl.

Das Schreiben bereitet mir soviel Freude, dass ich dabei sogar kleine Sorgen und Problemchen vergesse und ich möchte es daher nicht mehr missen, genauso wenig wie meinen kleinen Blog hier. Ich schreibe direkt aus dem Herzen heraus und hoffe, dass dies bei euch Lesern genauso ankommt. 

Eine meiner Leserinnen meinte vor kurzem, dass ich hier "einen wundervollen Ort" geschaffen hätte und genau das war es, was ich mit diesem Blog immer erreichen wollte. Ein kleiner Ort in den Weiten des Internet, der in Form von kleinen Texten und Zitaten zum Träumen einladen soll und dem einen oder anderen von euch ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Durch euch ist dieser Ort lebendig geworden und jeder einzelne Kommentar und jeder neue Leser lässt mich strahlen. 

VIELEN DANK DAFÜR!!!



Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Sonntag und hoffe, dass ihr auch weiterhin gern meinen Blog lest.


Alles Liebe, 
eure Sandra

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Immer wieder neu

Es ist nicht so schlimm, wenn die Blätter fallen.
Denn der Frühling kehrt zurück.
Entspringt aus der Erde und erwacht in deinem Herzen.
Immer wieder neu.

Es ist nicht so schlimm, wenn Wolken den Himmel schwärzen.
Denn die Sonne zeigt sich schon morgen wieder.
Sonnenstrahlen wärmen deine Haut.
Immer wieder neu.

Es ist nicht so schlimm, wenn die Musik verhallt.

Denn der Ton bleibt zurück in deinen Ohren.
Melodien des Herzens.
Immer wieder neu.

Es ist nicht so schlimm, wenn die Zeit vergeht.
Denn alles beginnt neu.
Geschichten deines Lebens.
Immer wieder neu.


Es ist nicht so schlimm, wenn du fällst.
Denn es ist die Chance für einen neuen Anfang.
Dein Anfang.
Immer wieder neu.

Es ist nicht so schlimm, wenn du weinst.
Denn Tränen enden mit dem Regen.
Hoffnung zaubert Lächeln in dein Gesicht.
Immer wieder neu.

Alles vergeht.
Alles endet.
Alles geht vorüber.
Irgendwann.


Und alles beginnt von vorn.
Immer wieder neu.

Und während du der Vergangenheit noch sehnsüchtig hinterherschaust,
wächst das Neue bereits unaufhaltsam in dir heran.
Du kannst es nicht stoppen.

Ein neuer Tag.
Ein neuer Mensch. 
Ein neues Leben.

Neue Sehnsüchte und Träume.
Neue kleine und große Geschichten.
Neue Ideen und Hoffnungen.

Neue Momente des Herzens.


Immer wieder neu.

Und während die Blätter an diesem Abend fallen, färbt sich der Himmel schwarz.

Die Musik verhallt, während die Zeit an uns vorbeizieht.

Tränen laufen uns über die Wangen, während uns bewusst wird, dass wir gefallen sind.


Doch es ist in Ordnung.
Weil wir wissen, dass es vorüber geht.
Und neu beginnt.

Immer wieder und wieder.


Eines Tages. Sehr bald. Vielleicht schon morgen. Noch heute.

Immer wieder.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Neuanfang

Neuanfang.

Irgendwo endet alles und beginnt unaufhaltsam von vorn.
Ein neuer Ort.
Ein neuer Mensch.
Ein neues Leben.

Sie haben mir die Schlüssel gegeben.
Die Schlüssel zu Türen, die mir bisher verschlossen blieben.
Die Schlüssel zu Türen, hinter denen Träume und ungeahnte Möglichkeiten stecken.
Die Schlüssel zu Türen, die alles bedeuten können.


Alles oder nichts.


Es sind die Schlüssel zu einer neuen Welt.
Eine Welt, die mir bisher verborgen blieb.
Eine Welt, die ich bereit bin zu entdecken.
Eine Welt, die ich mir erkämpft habe.

Es ist meine Welt.

Und ich darf sie mir eröffnen.
MIt den Schlüsseln in der Hand schreite ich in mein neues Leben. 

Verwirrt im Kopf.
Ängstlich in den Gedanken.
Unbeholfen in der Art.



Doch voller Träume im Herzen.


Neuanfang.

Genau hier endet alles und beginnt unaufhaltsam von vorn.

Freitag, 30. September 2011

Tage wie diese

An sonnigen Herbsttagen wie diesen gibt es für mich kaum etwas Schöneres, als draußen in der Natur zu sein. 
Spazieren gehen.
Mit dir. 
Zusammen. 
Die Blätter rascheln hören, während uns der Wind Strähnen ins Gesicht pustet. Das Hier und Jetzt genießen können, denn der Morgen ist noch weit entfernt. Wir befinden uns auf diesem kleinen, schönen Fleckchen Erde. Ein unbedeutender Ort. Für die meisten. Doch für uns bedeutet er die Welt. Weil er uns kostbare Augenblicke herbeizaubert. 
Und uns vergessen lässt.


Wundervolles Wetter.
Traumhafter Tag.
Zauberhafte Zeit.


Unsere Füße tragen uns. Über kleine Feldwege, Wiesen, Steine und durch dichtes Gras.  Kein Weg ist mir zu schwer. 
Mit dir. 
Zusammen. 

Und während wir so dahinlaufen, wehen unsere traurigen Gedanken fort. Wie Pusteblumen im Wind. Bis nichts mehr übrig bleibt.
Außer uns und die Gefühle, die wir füreinander haben. Ich weiß, für uns würde ich immer kämpfen. Doch das muss ich gar nicht. Denn du schenkst mir alles, was ich brauche. Ohne dass ich etwas dafür tun müsste. Nur bei dir bleiben. Das ist alles, was du verlangst.

 Wundervolles Wetter.
Traumhafter Tag.
Zauberhafte Zeit.


Ich habe die Musik in den Ohren.
Ich habe die Sonne auf der Haut.
Ich habe IHN im Herzen.


Glück im Gefühl. 

Von Kopf bis Fuß
lieben wir uns.


Es könnte nicht schöner sein.
An sonnigen Tagen wie diesen.
Mit deinem Lächeln im Gesicht.


Es könnte nicht wärmer sein.
An hoffnungsvollen Tagen wie diesen.
Mit deiner Hand in meiner.


Es könnte nicht ehrlicher sein.
An glücklichen Tagen wie diesen.
Mit deiner Liebe in meinem Herzen. 




Wundervolles Wetter.
Traumhafter Tag.
Zauberhafte Zeit.

Mit dir.
Zusammen.
Würde ich auch im Regen spazieren gehen.

Dienstag, 27. September 2011

All you need...

Liebe.
Was ist Liebe?

"Jemanden bedingungslos zu akzeptieren. 
Bei seinem Anblick schwach zu werden, weiche Knie zu bekommen, wenn man weiß, dass er kommt. 
Das Gefühl zu haben, am ganzen Körper zu zittern, zu schweben, obwohl man fest auf dem Boden steht. 
Bei jedem Kuss zu versinken, zu versinken in Aufregung, Geborgenheit und Verlangen. Die brennende Sehnsucht zu spüren, wenn man ihn ansieht. Dieses Verlangen, das Schmachten nach noch mehr Küssen, nach zärtlichen Berührungen und liebevollen Worten. 
Pure Leidenschaft, gewürzt mit einer Prise Eifersucht. 
Das Kribbeln im Bauch und das Wechselbad der Gefühle.
Nur ihn zu wollen - niemanden sonst. Vertrauen als Grundbasis der Liebe. 
In der Nacht von ihm zu träumen und am Tag nur an ihn zu denken. 
Luftsprünge zu machen, wenn man weiß, dass man von ihm geliebt wird. 
Die Zufriedenheit zu spüren, wenn er einfach nur neben einem liegt, einfach nur da ist. Diese Unruhe in einem, wenn er sich mal nicht meldet, und das Glücksgefühl, wenn er's doch tut."

All das ist Liebe.
All das und noch viel mehr.

Sonntag, 25. September 2011

Umhüllt

Nachrichtengewitter.

Der Alltag steckt voller schlechter Nachrichten. Wir müssen nur den Fernseher einschalten oder die Zeitung aufschlagen, um mit neuen Schreckensmeldungen überschüttet zu werden. Tag für Tag bekommen wir Schlechtes zu hören oder zu lesen und manchmal bekommen wir es selbst zu fühlen. Manche Ereignisse lassen uns kalt, andere hingegen stoßen mitten in unser Herz und lösen dort eine Welle von Mitgefühl,  Trauer und Wut aus.
Und ich frage mich: Tragen wir noch Hoffnung in uns? 


Mit diesem Gedanken laufe ich über die Felder.
Am liebsten würde ich ein großes Tuch über mich ausbreiten, welches mich vor allem Schlechten beschützt und meine eigene Welt vor dem Wanken bewahrt. Ein seidiges Tuch, in das ich mich hüllen kann und sich sanft an meine Haut schmiegt. Zart und fein würde es sich in meinen Händen anfühlen, während es jedoch zäh genug ist, um alles Negative abzuwehren. Flattern täte es im Wind. Wie ein Schutzschild würde es meinen Körper umhüllen. Ein Schutz vor all den Nachrichten. Ein Schutz vor der Hilfslosigkeit und Leere, die sie auslösen.
Ein Schutz vor der Welt und ihren Folgen.

Doch ich stehe allein mit beiden Füßen in der Welt.
Verletzlich wie ich bin, von nichts umhüllt, außer meiner Ängste und Sorgen.
Gedankenverloren schaue ich in die Baumkronen. 
Sonnenstrahlen sickern hindurch.
Hoffnungsschimmer.
Und ich spüre, dass alles irgendwann gut werden wird. 

In meiner Welt.
Und auch in der unseren.
Ich trage die Hoffnung in mir. 
Noch immer.


Wie ein Schutzschild umgibt sie mich und trägt mich durch den Tag.

Von Lichtblicken umhüllt mache ich mich auf dem Heimweg.

Mittwoch, 21. September 2011

Herbstträume

September.

Von meinem Fenster aus kann ich die Straße sehen. Ich kann beobachten, wie sich die Äste im Wind biegen und die ersten Blätter fröhlich durch die Luft tanzen. Ein faszinierendes Spiel. Tag für Tag. Jahr für Jahr.
Von meinem Fenster aus kann ich die Waldspitzen sehen. Ich kann mir vorstellen, wie es wäre, bald durch das dichte Laub zu laufen und es aufwirbeln zu lassen, während die hohen Bäume um mich herum in vollster Farbenpracht erstrahlen. Unsere Welt verändert sich. Von heute auf morgen. Jahr für Jahr.

Von meinem Fenster aus kann ich die Menschen sehen. Ich kann erkennen, wie sich ihre Hände tiefer in die Manteltaschen graben und ihr Haar durch die herbstliche Luft zerzaust wird. Manche lächeln, andere nicht. Ein alltägliches Bild. Woche um Woche. Jahr für Jahr.


Von meinem Fenster aus kann ich sehen, wie die Nacht anbricht. Ich kann staunen, wie schnell die Dunkelheit den Tag ablöst und die Lichter in der Ferne hoffnungsvoll zu leuchten beginnen, während der Mond über uns wacht. Sehnsucht kommt in mir auf. Abend für Abend. Jahr für Jahr.

Von meinem Fenster aus kann ich sehen, wie alles endet und etwas Neues beginnt.

Stunde um Stunde. Tag für Tag. Jahr für Jahr.

Ich male mir Träume aus. 
Herbstträume.
Ich möchte in meine Stiefel schlüpfen und der Welt begegnen.
Ich möchte mir Wünsche erfüllen und Neues entstehen lassen.
Ich möchte die neue Jahreszeit mit all ihren Facetten erleben und genießen.



Ich öffne mein Fenster und lasse die kühle Luft hinein.

Ich kann den Herbst bereits sehen.

Ich atme tief ein.
Ich kann den Herbst bereits riechen.

Ich öffne mein Herz und versuche zu vergessen.
Und dann kann ich ihn endlich fühlen. 
Den Herbst.

Herzlich Willkommen, 
liebste neue Jahreszeit.